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Bahn will Graffitisprayern auf der Ahrtalstrecke das Handwerk legen

Die Bahn hat der Sachbeschädigung mit Sprayflaschen den Kampf angesagt. „Wir wollen den Raum für Vandalismustäter einengen und ihr Entdeckungsrisiko spürbar erhöhen. Dafür wenden wir jetzt jährlich einen zweistelligen Millionenbetrag auf“, erklärt die Abteilung Unternehmenskommunikation der Bahn. Dazu gehören das Ausleuchten gefährdeter Bereiche und Videoüberwachung. In Kreuzberg und Remagen werden zukünftig die Züge auch nachts unter Beobachtung gehalten, bis die Sprayer erwischt werden. Die Bahn setzt aber auch darauf, dass aufmerksame Mitbürger eventuelle Beobachtungen gleich an die Polizei melden. Die Öffentlichkeit soll dafür sensibilisiert werden, dass Sprayen kein Jugendstreich ist, sondern handfeste Sachbeschädigung.

Die knallroten Talent-Triebwagen der Bahn waren in den vergangenen Monaten mehrmals Objekte für Sprayerattacken und wurden teilweise so verschmiert, dass den Fahrgästen der Ausblick auf das Ahrtal verwehrt bleibt. „Eine ärgerliche Sache“, fand zum Beispiel auch Klaus Ruhmann bei seiner Fahrt nach Bad Bodendorf. „Der ganze Zug verschmiert. Diese Aktion muss doch sehr zeitaufwendig gewesen sein. Umso mehr ist es für mich unverständlich, dass die Täter nicht aufgefallen sind oder beobachtet wurden“, schreibt er der RZ. Auch in den Sommermonaten, als die Gästezahl im Tal besonders groß war, fielen die kompletten Graffitilandschaften auf dieser Strecke unangenehm auf. Der Abteilung Kundendialog der DB Regio Südwest in Saarbrücken ist dieses Problem bei der Ahrtalbahn bekannt. „Unsere Fahrzeuge werden nachts in Remagen und in Kreuzberg abgestellt, der Schwerpunkt für die Graffitischmierereien liegt aber in Kreuzberg.“ Da die Abstellanlage dort etwas abseits liege, könnten Vandalismusschäden leider nicht immer ausgeschlossen werden. Eine andere Möglichkeit gebe es aber nicht, da die Fahrzeuge entweder permanent in andere Bahnhöfe überführt oder überwacht werden müssten, was wirtschaftlich nicht vertretbar sei. So wird regelmäßig gegen Unbekannt Anzeige erstattet und wieder mühsam gereinigt. Die Züge müssen dann möglichst bald ausgetauscht und in das Bahnbetriebswerk Köln überführt werden. Je nach Umfang der Schmierereien kostet das Entfernen zwischen 1.000 und 20.000 Euro. (RZ-Online 12.12.11)


Baum fällt auf Gleise

Am 07.12.11 musste der Bahnverkehr auf der Ahrteilbahn bei Walporzheim unterbrochen werden, da ein Baum im Sturm auf die Gleise gefallen war.


Bus- und Bahnfahren wird teurer im Kreis Ahrweiler

Die Fahrpreise steigen im Verkehrsverbund Rhein-Mosel (VRM).

Um durchschnittlich 4,9 Prozent werden die Tarife für Bus und Bahn zum 1. Januar 2012 angehoben. Das Unternehmen VRM macht dafür gestiegener Betriebskosten verantwortlich. „Das Ergebnis des vereinbarten Verfahrens zur Preisanpassung fällt für 2012 deutlich höher aus als für das laufende Jahr. Nachdem wir in diesem Jahr mit 1,4 Prozent die niedrigste Tariferhöhung seit Verbundgründung hatten, müssen die Preise im kommenden Jahr der realen Entwicklung der Kosten angepasst werden. Allein die Preise für Kraftstoff sind im Jahresvergleich um 14,3 Prozent gestiegen. Das werden insbesondere auch die Autofahrer an den Zapfsäulen gemerkt haben. Es wird allgemein erwartet, dass 2011 als das historisch teuerste Tankjahr einzustufen sein wird“, erklärt Stephan Pauly, Geschäftsführer des VRM. „Dies bedeutet, dass es bei einzelnen VRM-Angeboten leider auch zu höheren Werten kommen kann. Es freut uns, dass wir hingegen bei einigen Fahrausweisarten die Preise sogar konstant halten konnten.“ So liegt die Jahresgebühr für die VRM-MobilCard, die für jede gewünschte Fahrt innerhalb aller Preisstufen einen Preisrabatt von 20 Prozent auf den Einzelfahrschein bietet, wie in den vorangegangenen Jahren bei 9 Euro. Das Schüler-Plus-Ticket für weiterhin 93 Euro Jahresgebühr ermöglicht die verbundweite Nutzung aller Nahverkehrsmittel im VRM von Montag bis Freitag ab 14 Uhr. An gesetzlichen Feier- und Ferientagen in Rheinland-Pfalz gilt sie ganztägig. Das sind umgerechnet 7,75 Euro im Monat.

Bei den Tageskarten beträgt der für das Gesamtnetz gültige Höchstpreis nach wie vor 17 Euro, bei den Minigruppenkarten entsprechend 20 Euro. Die ebenfalls angebotenen, drei Tage lang gültigen Alternativen verbleiben bei 34 beziehungsweise 40 Euro. Die zunehmend beliebten Angebote 60-Plus-Ticket und 60-Plus-Ticket im Abo können weiterhin zu einem Monatspreis von 60 bzw. 50 Euro erworben werden.

Der allgemeine Fahrplanwechsel erfolgt im VRM in diesem Jahr am 11. Dezember 2011. Die neuen Verbundfahrpläne sind in Kürze bei den Verkehrsunternehmen erhältlich oder können unter www.vrminfo.de online herunter geladen werden. (RZ-online 081211)


Zusätzliche Züge auf der Ahrtalbahn

Vom 1. bis 3. Oktober findet in Bonn der diesjährige NRW-Tag statt. Damit auch die Besucher aus dem Ahrtal die Abendveranstaltungen besuchen können, hat der Zweckverband SchienenPersonenNahverkehr Rheinland-Pfalz Nord noch kurzfristig zusätzliche Spätverbindungen für die Rückfahrt bestellt.

An allen drei Tagen verkehrt um 22.49 Uhr und um 23.49 Uhr noch eine Regionalbahn von Bonn nach Ahrbrück. In den Nächten 1./2. und 2./3. Oktober fährt eine zusätzliche Regionalbahn um 0.49 Uhr von Bonn nach Ahrbrück.

Die Züge halten von Bonn Hbf bis Ahrbrück auf allen Bahnhöfen, ausgenommen Rolandseck.


Aktuelle Saisonzüge

Wie jedes Jahr zur Weinfestsaison hat der SPNV-Nord zusätzliche Züge auf der Relation Remagen - Kreuzberg bestellt. Am ersten Wochenende waren dies Doppeleinheiten der Baureihen 628 und 644.  

Am Samstag, den 1. Oktober startet die rollende Weinstraße der Eisenbahnfreunde Niederrhein/Grenzland e.V. gezogen von der historischen Diesellok 221 135 auf die Reise in das Ahrtal. In den komfortablen Wagen geht es direkt zu den legendären Weinfesten der Region. Der Zug führt einen Tanz- und einen Barwagen mit, in denen schon während der Fahrt ausgelassen gefeiert und getanzt werden kann. info

Am 15. Oktober fährt die SSN mit 01 1075 und 212 007 ins Ahrtal Info

Am Samstag den 8. Oktober fährt die Museumseisenbahn Hamm mit V200 033 ins Ahrtal info


"Tatort Eifel" - 16. September im Lokschuppen Gerolstein

Am Freitag, dem 16. September 2011, um 19:30 Uhr im denkmalgeschützten Lokschuppen Gerolstein. Auftakt mit musikalischem Paukenschlag: Tatort Eifel startet mit Klaus Doldinger’s "Symphonic Project". Klaus Doldinger steht gemeinsam auf der Bühne mit seiner Band Passport und den 90 Musikern der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz (Dirigent: Bernd Ruf). Info


„Die erste Ahrtalbahn von 1880/1888 - eine Spurensuche"

Am Montag, 12. September, um 19.00 Uhr laden die „Freunde der Ahrtalbahn“ zu einem Vortrag ins Mehrgenerationenhaus/Haus der Familie in Bad Neuenahr-Ahrweiler, Weststraße 6, ein. Thema des Abends ist „Die erste Ahrtalbahn von 1880/1888 - eine Spurensuche“.

Die erste Ahrtalbahn wurde von Remagen aus 1880 bis Ahrweiler und 1888 bis Adenau als eine sehr einfache Nebenbahn eröffnet. Es war eine Infrastrukturmaßnahme zur Erschließung abgelegener Gebiete der Eifel. Der Umbau zu einer Nachschubstrecke bis 1912 veränderte den Charakter der Bahn. Teile wurden völlig neu trassiert und damit alte Teilstrecken aufgegeben. Der Vortrag will anhand von Bildern zeigen, wie die alte Bahn aussah, was verändert wurde und was geblieben ist. Schwerpunkt ist der Abschnitt Remagen- Ahrweiler - Dümpelfeld, wo es die größten Veränderungen gab.

Mit Klaus Kemp konnten die Ahrtalbahnfreunde einen in Eisenbahnkreisen bekannten Referenten gewinnen. Neben seinem Buch „Die Ahrtalbahnen“ war der 1946 in Jena geborene Kemp Mitautor eines Buches über die Eisenbahn in Bonn. Aus seiner Feder stammen darüber hinaus ein Dutzend Artikel über die Eisenbahnen im Bonner Raum.

Der Eintritt ist frei. Näheres kann man der Homepage der Eisenbahnfreunde unter der Rubrik „Termine“ entnehmen.


Auch 2011 fährt die Brohltalbahn wieder im Ahrtal.

Wie im vergangen Jahr führt die Brohltalbahn auch in diesem Jahr wieder Sonderzugfahrten mit ihrer historischen Diesellok der Baureige V200 auf der Ahrtalbahn durch. Die Fahrten finden am Sonntag, dem 21. 8. und Sonntag dem 28.8.2011 statt.

Die Züge starten um 10.40 Uhr, 13.40 Uhr und 16.40 Uhr von Remagen, zurück geht es ab Kreuzberg um 12.21 Uhr, 15.21 Uhr und 18.21 Uhr bis Remagen. Der Zug hält auf allen Bahnhöfen.

An beiden Sonntagen finden im Ahrtal auch wieder schöne und interessante Weinfeste statt: am 21.8. das historische Weinfest in Heimersheim, am 28.8. das ländliche Weinfest in Walporzheim.

Die Sonderzüge werden in Zusammenarbeit mit den Freunden der Ahrtalbahn durchgeführt. Der Zug führt auch erstmals einen Barwagen mit, in dem an beiden Sonntagen Weinköniginnen u.a. aus Dernau und die Dame der Rose die Gäste begrüßen werden. Die Bewirtung mit Gebäck und Getränken im Zug übernehmen wieder die Ahrtalbahnfreunde, Fahrkarten für die Sonderzüge werden ebenfalls im Zug verkauft.


„Die erste Ahrtalbahn von 1880/1888 - eine Spurensuche"

Klaus Kemp hält am 13. August 2011 um 16.00 Uhr im Bahnhof Jünkerath eien Vortrag über die Ahrtalbahn. Der Eintritt ist frei.

Die Ahrtalbahn wurde von Remagen aus 1880 bis Ahrweiler und 1888 bis Adenau als eine sehr einfache Nebenbahn eröffnet. Es war eine Infrastrukturmaßnahme zur Erschließung abgelegener Gebiete der Eifel. Der Umbau zu einer Nachschubstrecke bis 1912 veränderte den Charakter der Bahn. Teile wurden völlig neu trassiert und damit alte Teilstrecken aufgegeben. Der Vortrag will anhand von Bildern zeigen, wie die alte Bahn aussah, was verändert wurde und was geblieben ist.

Der Referent ist der bekannte Autor des Buches „Die Ahrtalbahnen“, welches zur Zeit nur antiquarisch erhältlich ist.


Sperrungen des Bahnübergangs in Kreuzberg

Die von der Deutschen Bahn AG wegen Gleisbauarbeiten am Montag vorgenommene Sperrung des Bahnübergangs in Kreuzberg schlägt die erwartet hohen Wellen. Für Unmut sorgt die Tatsache, dass es sich dabei um die einzige direkte Verbindung handelt, die in den Ort hinein- beziehungsweise aus ihm herausführt.

Ursache des Dilemmas ist jedoch nicht der gesperrte Bahnübergang, sondern der Umstand, dass die Bauarbeiten an der Ortsdurchfahrt (K 31) in Krälingen nicht zum geplanten Zeitpunkt beendet werden konnten, sondern bis Ende Juli verlängert werden mussten. So lange wird die K 31 für den Verkehr ebenfalls gesperrt bleiben.


Schienenersatzverkehr im Juli zwischen Dernau und Ahrbrück

Wegen Gleisbauarbeiten fallen von Montag, 4. bis Freitag, 8. Juli alle Züge zwischen Ahrbrück und Dernau aus und werden durch Busse ersetzt. Die Busse fahren ab Ahrbrück mit 8 min früherer Abfahrtszeit bzw. kommen in der Gegenrichtung 5 min später in Ahrbrück an. DB Info. Ersatzfahrplan

211 051 in KRE (30.06.11)


Dernau - Pendel mit Triebwagen des Typ 628

In der Woche 22 kam eine Einheit der Baureihe 628 nach Remagen. Nach Pfingsten kam 628 681 auf der Relation Remagen - Dernau zum Einsatz.

Somit sind zur Zeit drei Triebwagen Baureihen im Einsatz: 643, 644 und 628.


Neue Perspektiven für die Ahrtalbahn

Die Ahrtalbahn ist ein Dauerbrenner. Das bewies am Freitag die gut besuchte Info-Veranstaltung mit Staatssekretär Alexander Schweitzer im Bad Neuenahrer Hotel Krupp. Eingeladen hatte dazu die SPD-Landtagsabgeordnete Petra Elsner.

Schweitzer verlässt zwar nächsten Mittwoch das Mainzer Verkehrsministerium und wird SPD-Generalsekretär, doch nahm er viele Anregungen mit. So etwa die Klagen von Rheinanliegern, dass die Bahnsteige von Oberwinter und Rolandseck für Behinderte nicht erreichbar seien.

Zugausfälle zwischen Remagen und Ahrbrück beklagten hingegen die Freunde der Ahrtalbahn mit ihrem Sprecher Wolfgang Groß.

Minuspunkte, die Schweitzer und Thomas Geyer vom Schienenzweckverband Nord (SPNV) registrierten. Während Sinzig noch auf Landesmittel wartet, um mit dem Bahnsteig die dritte Bauphase nach der Umfeldgestaltung angehen zu können, ist für den Bahnsteig Ahrweiler alles in trockenen Tüchern. Da galt denn der Dank von Bürgermeister Guido Orthen auch der Bahn, "dass sie ein paar Kohlen draufgelegt hat".

Dass auf der Ahrstrecke denn auch einiges besser werden soll, sagte Thomas Geyer. Er verwies auf den neuen Vertrag mit der Deutschen Bahn, die ab 2013 die Ahrstrecke mit neuen Wagen und Triebfahrzeugen befahren soll. Geyers wichtigste Neuigkeit: "Der neue Fahrplan ist so aufgestellt, dass drei zusätzliche Haltepunkte möglich sind." Im Gespräch sind dabei die Stationen Bonn-Regierungsviertel, Lohrsdorf und Bad Neuenahr-Mitte.

Zumindest Lohrsdorf soll keine Zukunftsmusik bleiben. Denn wenn die Kreisstadt dort neue Wohngebiete ausweise, dann sei auch die berechtigte Nachfrage da, erklärte der SPNV-Direktor. Und in Sachen Probleme mit hohen Trittbrettern versicherte Geyer, dass die Nachrüstungen der Fahrzeuge seitens der Bahn laufen. Außerdem biete der neue Vertrag ab 2013 die Möglichkeit stringenter Kontrollen der Bahn. (GA Bonn 14.05.11)


DB Regio Rheinland erhält Zuschlag für "Dieselnetz Köln"

Die DB Regio Rheinland GmbH, eine Tochter der DB Regio AG, hat sich bei der Ausschreibung des Dieselnetzes um Köln durchsetzen können. Von Dezember 2013 bis Dezember 2033 wird DB Regio damit den Verkehr rund um die Domstadt für 20 Jahre betreiben.

Zum Netz gehört auch die Linie  RB 30 Bonn Hbf – Ahrbrück

Für dieses Netz wird DB Regio 56 neue Fahrzeuge des Typs LINT mit einer Höchstgeschwindigkeit von 140 km/ h bestellen. Diese haben eine Länge von 54,2 (LINT 54) bzw. 80,9 Meter (LINT 81) und werden damit erstmals in Deutschland bestellt. 204 bzw. 306 Personen finden dabei in den Triebwagen Platz.

Auf der Ahrtalbahn (RB 30) wird der "Dernauer Takt" auf das Wochenende ausgedeht. Die Fahrlagen der Zwischentakte werden so angepasst, dass die RE-Line 5 in Remagen erreicht wird. Zusätzliche Fahrten sind um 6.08 Uhr zwischen (Ahrbrück –) Remagen – Bonn und um 22.49 Uhr zwischen Bonn – Remagen (– Ahrbrück) vorgesehen. (Quelle: PM DB Regoo Rheinland)


Dernau - Pendel wieder mit Triebwagen des Typ 643

Ab Montag den 10.01.11 fahren wieder Talente des Typ VT643 die Relation Remagen - Dernau.


Gefrierender Regen

Zwischen Remagen und Ahrbrück wurde am Abend des 23. Dezember der Bahnbetrieb für Züge der Deutschen Bahn wegen vereister Bahnsteige vorübergehend eingestellt.


Dernau - Pendel mit Triebwagen des Typ 628

Am Samstag den 11.12.10 kamen zwei Einheiten der Baureihe 628 nach Remagen. Ab Montag fährt die Einheit 628 468 die Relation Remagen - Dernau.
628 468 + 628 469 (11.12.10).  


Bahnverbindungen von Remagen nach Koblenz reduziert

Ausfallende, verspätete oder verkürzte Züge bescheren den Pendlern in den Nahverkehrszügen auf der Ahrtal- wie auch der Rheinstrecke erheblichen Ärger. Nun wurde auch noch eine morgendliche Zugverbindung zwischen Remagen und Koblenz aus dem Fahrplan genommen. Für die Grünen im Ahrweiler Kreistag ist dies Anlass, den Nahverkehr auf der Schiene wieder auf die Tagesordnung zu setzen.

"Alleine in den beiden Wochen nach Allerheiligen fielen drei Züge auf der linken Rheinstrecke komplett aus, drei weitere hatten Verspätungen von 30 und mehr Minuten. Auch in der laufenden Woche halten die Verspätungen an", berichtet Fraktionssprecher Wolfgang Schlagwein. Und dies seien alleine seine eigenen, persönlichen Verspätungs- und Ausfallerfahrungen.

Zu allem Überfluss sei nun auch die morgendliche durchgehende Ahrtalbahn über Remagen nach Koblenz ersatzlos aus dem Fahrplan gestrichen worden. "Bei den Komplettausfällen von Zügen in den beiden ersten Novemberwochen war es diese Ahrtalbahn nach Koblenz, die als nachfolgender Zwischenzug den Zeitverlust für die an den Bahnsteigen der Rheinstrecke wartenden Fahrgäste wenigstens noch eingrenzte. Allerdings mussten Zusteigende ab Sinzig die Fahrt nach Koblenz im Stehen absolvieren, da die Ahrtalbahn wegen der vorausgehenden Zugausfälle völlig überfüllt war", berichtet Schlagwein.

Zugverbindungen ausgerechnet in einer Zeit zu streichen, wo inzwischen ganze Züge ausfallen würden, sei für ihn völlig inakzeptabel. Verärgert zeigte sich Schlagwein auch über die anhaltend unzureichende Bedienung der Ahrtalbahn.

"Nach wie vor fahren Züge nicht in der erforderlichen Doppelbespannung, sondern nur mit einem Triebwagen. Dabei wurde mir zum Jahresanfang durch den zuständigen Schienenpersonen-Zweckverband zugesichert, das Problem des fehlenden Wagenmaterials sei bis zur Jahresmitte 2010 behoben."

Bereits zum Jahreswechsel 2009/2010 hatten die Kreistags-Grünen beanstandet, dass die Ahrtalbahn nicht ordnungsgemäß bedient werde. Sie wollen nun Landrat Jürgen Pföhler bitten, die Missstände in der nächsten Sitzung des Zweckverbandes erneut anzusprechen. Der Zweckverband bestellt und organisiert im Auftrage des Landkreises den Nahverkehr auf der Schiene. (GA-Online 03.12.10)


Bahnübergang am Eingang zur Kurstadt Bad Neuenahr soll verschwinden

Stadtrat beschließ, dass der der Bahnübergang an der Heerstraße/Hauptstraße geschlossen werden soll. Über einen Kreisel und neue Anschlussrampen wird der Verkehr künftig an die B 266 angebunden. Statt dessen soll in Verlängerung der Hauptstraße ein neuer Verkehrsknotenpunkt geschaffen werden, der über Anschlussrampen mit der Bundesstraße 266 verbunden werden könnte. Zudem soll dieser Knotenpunkt, der über einen Kreisel zu erreichen sein wird, eine direkte Anbindung an die Kreuzstraße erhalten.

Der Verkehr zum Berufsbildungszentrum sowie zu den Sportanlagen könnte somit direkt von der B 266 über diesen neuen Anschluss erfolgen, ohne das innerstädtische Verkehrsnetz zu tangieren. Der Rat der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler gab am Montagabend grünes Licht für dieses gewaltige Projekt. Die Fachausschüsse hatten bereits im Vorfeld zur Sitzung am Montag ein positives Votum abgegeben. Bürgermeister Guido Orthen versicherte: "Es ist eines der wichtigsten und größten Projekte, die wir vorhaben." Immerhin gehe mit der Beseitigung des schienengleichen Bahnübergangs an der Heerstraße/Hauptstraße eine deutliche Entlastung der Verkehrssituation einher. Außerdem werde so eine angemessene Ortseinfahrt geschaffen, die einer Kurstadt würdig sei.

7,7 Millionen Euro soll die neue Anbindung an die Bundesstraße kosten, je ein Drittel teilen sich Bund, Bahn und Kommune, wobei die Stadt auf ihren Anteil noch Zuschüsse erwarten kann, so dass sich die Bad Neuenahr-Ahrweiler Beteiligung schlussendlich auf rund 900 000 Euro belaufen wird. Bürgermeister Orthen hofft, dass im Jahre 2015 mit dem Bau begonnen werden kann.

Die am Montagabend diskutierte Variante sieht vor, dass es auch in Zukunft eine fußläufige Verbindung durch den Bau einer kleinen Unterführung an der Stelle des derzeitigen Bahnübergangs geben soll. Natürlich soll dieser Weg dann auch für Radfahrer nutzbar sein. Aus der Innenstadt kommende Autofahrer, die bislang in aller Regel vor der geschlossenen Schranke standen, sollen in Zukunft 200 Meter weiter die Hauptstraße entlang fahren, dann einen Kreisverkehr passieren, um schließlich über eine Zubringerrampe auf die Bundesstraße zu gelangen. In umgekehrter Richtung wird dann genauso verfahren. 12 000 Autos, so ergab eine Zählung, fahren derzeit täglich über den Bahnübergang in Richtung Innenstadt oder umgekehrt. Ist die Schranke geschlossen, so ergeben sich Rückstaus. Damit soll dann Schluss sein.

Genauso wichtig ist Orthen jedoch auch die erhebliche optische Verbesserung, die mit der Beseitigung des Bahnübergangs geschaffen werden kann. Immerhin entsteht ein Kreuzungs- und somit auch Ampel-freier Bereich. Die im Stadtrat vertretenen Fraktionen beschäftigen sich seit sechs Jahren mit dem Projekt, das nun umgesetzt werden soll. Lediglich die Grünen signalisierten von Anfang an ihr klares Nein. Mit dem Geld solle man lieber den Öffentlichen Personen-Nahverkehr unterstützen. Die Mehrheit des Rates sah dies anders und brachte das Projekt auf den Weg. (GA online 30.11.10)


Bahnbrücken abgerissen

Am Wochenende 06/07.11.10 sind die beiden Bahnbrücken in Dümpelfeld abgerissen worden


Herbst - Sonderfahrten

Wie jedes Jahr ist das Ahrtal zur Weinlese Ziel von Sonderfahrten, z.B.:

11.09.10: Pro Bahn & Bus

26.09.10: HSW Wesel

16.10.10: EF Betzdorf
52 8134 (16.10.2010)


VT 644 an der Ahr

Zur Zeit sind vermehrt NRW Talente an der Ahr, so z.B. vereinzelt auch Doppeleinheiten der Baureihe 644
644 511 (22.09.10)


VT 628 an der Ahr

Auch dieses Jahr fährt der SPNV-Nord Sonderzüge als Taktverdichter an den Wochenenden zwischen Remagen und Kreuzberg, dieses Jahr mit VT 628 in Doppeltraktion.
628 301 + 628 303 (05.09.10)


"Inge" an der Ahr

Auch dieses Jahr fährt V65 "Inge" der Brohltaleisenbahn Sonderzüge an die Ahr, und zwar an den beiden Sonntagen, 08.08. und 22.08. drei mal von Remagen nach Kreuzberg über Bad Neuenahr, Ahrweiler oder auch Dernau und wieder zurück. Halt ist auf allen Stationen. Die erste Fahrt beginnt bereits in Andernach um 09.54 Uhr und die letzte Fahrt endet auch dort gegen 19.56 Uhr. info


218 151 mit "Wittenberger"-Steuerwagen

Kurz vor dem Ende des planmäßigen Einsatzes der BR 218 auf der Relation Remagen - Dernau führt am 09.06.10 ein Steuerwagen mit sogenanntem Wittenbergerkopf den Wendezug
218 151 am 09.10.2010


Bahn investiert in mehr Information

Bis 2011 investiert die Deutsche Bahn AG rund 17 Millionen Euro aus Mitteln des Konjunkturprogrammes I und II für 235 Maßnahmen in 179 kleineren und mittleren Bahnhöfen in Rheinland-Pfalz. Davon profitieren werden mit den Haltepunkten Ahrbrück, Ahrweiler, Ahrweiler Markt, Altenahr, Bad Bodendorf, Bad Neuenahr, Dernau, Heimersheim und Oberwinter auch neun Stationen im Kreis Ahrweiler.

Allerdings wird nicht in die Bahnhofsgebäude selbst Geld gesteckt, sondern die Bahnsteige werden in erster Linie mit neuer Elektronik ausgestattet. Denn viele der Bahnhofsgebäude, zum Beispiel entlang der Ahrtalbahn sowie in Rolandseck oder Bad Breisig, sind gar nicht mehr im Besitz der Bahn. (RZ-online 04.05.10)


Eifel - Dampfspektakel an Ostern

Alles zur 175 Jahr Aktion findet man hier: Am Sonntag, den 11.04.10 sendet der SWR im "Dritten" von 14 bis 15:30 Uhr eine Zusammenfassung. TV-Link


218 137 fährt Remagen - Dernau

Seit Ostern fährt 218 137 mit zwei Bn Wagen den "Dernau-Pendel" (Werktags außer Samstag)


218 414 fährt Remagen - Dernau

Am 24.03.10 fuhr 218 414 mit zwei Bn Wagen den "Dernau-Pendel", der Steuerwagen hatte den in dieser Region selten eingesetzten "Wittenberger Kopf".
218 414 (24.03.2010)


218 151 fährt Remagen - Dernau

Seit dem 16.03.10 fährt 218 151 mit zwei Bn Wagen den "Dernau-Pendel"
218 151 in Remagen (18.02.10)


218 auf der Ahrtalbahn?!

Schon länger diskutiert, soll abkommenden Montag den 15.03.10 bis voraussichtlich April wieder ein Lok-bespannter Zug mit einer Diesellokomotive der Baureihe 218 und zwei Bn-Wagen, so genannten "Silberlingen", auf der Relation Remagen - Dernau zum Einsatz kommen.
Als Grund werden fehlende Reservefahrzeuge für zu wartenden Talente der Baureihe VT643 genant. Dies führt ja seit einiger Zeit bereits zum Einsatz von NRW- und Südpfalz - Talenten im Ahrtal.
643 027 Hirschhorn (18.03.10)

Pressemitteilung des SPNV-Nord dazu.


Landrat fordert Verbesserungen

Landrat Dr. Jürgen Pföhler hat die jüngste Kritik der Grünen an den Fahrleistungen der Ahrtalbahn erneut zum Anlass genommen, sich an den Zweckverband Schienenpersonen-Nahverkehr Rheinland-Pfalz Nord (SPNV) in Koblenz zu wenden. Darin bekräftigt er die Forderung, die derzeitigen Kapazitätsprobleme im Schienenverkehr so schnell wie möglich abzustellen.

Hintergrund: Auch im AW-Kreis, und hier besonders auf der Ahrtalstrecke, kommt es häufig zu Ausfällen von Triebwagen und Waggons. Die Bahn führt dafür technische Probleme ins Feld. Die Züge der Ahrtalbahn fahren in diesen Fällen nur mit einem statt mit zwei Wagenteilen. Die Folge sind überfüllte Züge vor allem zu den Hauptzeiten des Schüler- und Berufsverkehrs.

Aus diesem Grund hatte sich der CDU-Landtagsabgeordnete Guido Ernst ebenfalls an den SNPV gewandt. Der SPNV bestellt die Verkehrsleistungen bei der Deutschen Bahn. Zusätzlich hat die Kreisverwaltung in diesen Tagen ein erstes Gespräch mit dem SPNV und der Bahn geführt, bei dem die Missstände erörtert und auf zügige Abhilfe gedrängt wurde. Ein wesentliches Fazit: Der SPNV prüft auf Bitten des Kreises, inwieweit gegen die Bahn gegebenenfalls Sanktionen wie die Kürzung von Zuschüssen möglich sind.

(PM 05.02.10)


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